Neubau der Heliosschule: Stadt Köln und Architekturbüro trennen sich

Mit der Pressemitteilung vom 13. Februar 2026 informiert die Stadt Köln darüber, dass die Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Schilling nicht fortgeführt wird. Nötig sei eine “Neuausrichtung, um die Projektstruktur zu stabilisieren”.

Als Gemeinsame Leitung der IUS (Inklusive Uni­versi­täts­schule Köln) sind wir überrascht von der Entscheidung der Stadt Köln. Die Gründe sind uns nicht bekannt. Mit den Mitarbeiter:innen des Architekturbüros Schilling standen wir über Jahre hinweg in engem fachlichen Austausch. Hierdurch ist ein profundes gegenseitiges Verständnis im Hinblick auf das Zusammenwirken der Bedingungen eines Schulgebäudes mit offenen Lernlandschaften einerseits und der pädagogischen Konzeption einer inklusiven, innovativen Schule andererseits gewachsen. Insofern bedauern wir es sehr, dass die Zusammenarbeit mit dem Büro Schilling nicht fortgeführt werden kann.

Wir erwarten nun, dass die in der Pressemitteilung formulierte „Neuausrichtung“ zu keiner weiteren Verzögerung hinsichtlich der für 2027 geplanten Fertigstellung führt. Zudem gehen wir davon aus, dass es bei den noch nicht in Auftrag gegebenen Gewerken zu keinerlei Qualitätsverlust gegenüber den ursprünglichen Planungen kommt. 

Schließlich ist unsere Erwartung, dass die Schulen, der Jugendhilfeträger und die Universität weiterhin eng eingebunden sind in die noch zu leistende Planung der Einrichtung und Ausstattung des Gebäudes.

Marion Hensel (Leiterin Primar­stufe), Andreas Niessen (Leiter Sekundar­stufe), Hildegard Schürmann (Geschäftsführerin Perspektive Bildung), Prof. Matthias Martens (Wissenschaftlicher Leiter)