Die Aktionsgruppe gegen Rassismus ist eine Werkstatt für Schüler:innen des Jahrgangs 7. die sich aktiv für ein gutes und friedliches Zusammenleben für alle einsetzen möchten.
Rassismus, Diskriminierung und gruppenspezifische Menschenfeindlichkeit sind Phänomene, die das Zusammenleben der Menschen belasten. Rassistische Anfeindungen stellen für die betroffenen Opfer sehr leidvolle Erfahrungen dar und führen oft zu schwerwiegenden psychischen Belastungen. Auch Schulen sind keine diskriminierungsfreien Orte. Um so wichtiger, dass Schulen sich diskriminierungssensibel entwickeln: Rassismus wahrnehmen und darauf aufmerksam machen, die Opfer stärken und unterstützen, klar Stellung beziehen gegen jegliche Form der Diskriminierung und präventiv für ein diskriminierungsfreies Miteinander arbeiten.
In der Werkstatt „Aktionsgruppe gegen Rassismus“ haben sich Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 7 mit Rassismus und den Folgen für Betroffene auseinandergesetzt. Ein wichtiger Teil der Arbeit war die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Protest- und Aktionsformen sowie die Planung eigener Aktionen. So haben die Jugendlichen Bilder und Sticker entwickelt, an einem Workshop des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln teilgenommen, Rezensionen zu Hörbüchern über Rassismus und empowernder Musik geschrieben und auch 2 Videos erstellt: eines zum internationalen Tage gegen Rassismus und ein anderes Video über die historische und gesellschaftliche Bedeutung von Meinungsfreiheit und Verfolgung.
Das Video über die Geschwister Scholl und den Widerstand syrischer Jugendlicher findet ihr unter diesem Link.
Weitere Arbeitsergebnisse der Aktionsgruppe sind in dieser Präsentation zusammengefasst:
